Was hat die Abschlussfahrt der 10 c mit Ketchup zu tun?!?

Nov 11th, 2013 | By | Category: Meldungen

Es war Montag, der 1IMG_61856.09.2013, als sich die Klasse 10 c mit riesiger Vorfreude zur Abschlussfahrt zum Gardasee aufmachte. Pünktlich um 08:15 Uhr fuhren wir mit dem Busunternehmen Mückenhausen und mit unserem Busfahrer Stanislav los. Nach ca. 4 Stunden ziemlich langweiliger Fahrt gab es auf einmal einen Halt und keiner wusste was passiert war, bis wir dann den großen Polizeiwagen vor uns gesehen haben. 220 Euro Strafe musste unser Busfahrer zahlen, weil er im August die Autobahn in Österreich benutzte und durch starken Regen die digitale Mauterfassung nicht funktionierte.

Um 16:00 Uhr sind wir endlich an unserem Ziel angekommen. Zuerst waren alle ein bisschen geschockt, da auf unserem Camping Platz „Camping Wien“ nur Rentner rumgelaufen sind – dachten wir zumindest. Herr Stadler, Frau Döderlein und die ganze Mannschaft haben sich dann auf zur Rezeption gemacht, wo Herr Stadler erst mal seine brillanten Englischkenntnisse ausgepackte. Die Zimmereinteilung war ziemlich klar und nach kurzer Zeit hatte sich dann auch schon jeder in seinem eigenen Mobilheim gut zurechtgefunden. Nach dem ersten Sprung in den Gardasee haben wir uns dann am Abend alle vor einem Mobilheim versammelt und sind gemeinsam zum Essen gegangen, das ziemlich bescheiden war.  Daraufhin haben wir den Abend schön ausklingen lassen und sind letztendlich nach der anstrengenden Fahrt schlafen gegangen.

IMG_6240Am nächsten Tag ging‘s dann in’s sonnige Venedig. Als wir am Hafen ankamen, wurden wir mit einem Schnellboot direkt zum Markusplatz gebracht. Dort begann dann auch schon die Führung, in der wir zum Beispiel erfahren haben, dass so ziemlich der ganze Verkehr auf dem Wasser stattfindet, die Stadt auf Stämmen steht und deshalb, selbst wenn wochenlang kein Regentropfen fällt, große Pfützen mitten auf dem Markusplatz zu sehen sind. Eine 30 Minuten Fahrt in einer Gondel kostet übrigens 80 Euro! Nach der Führung durften wir Venedig selbst noch erkunden und sind danach wieder nach Hause gefahren. Ihr fragt euch inzwischen bestimmt auch, was die Überschrift des Berichts überhaupt mit unserer Abschlussfahrt zu tun hat…. Das war so:  Nach unserem Ausflug sind wir wie jeden Abend zum Essen gegangen, jedoch war das so ungenießbar, dass wir es mit Ketchup wenigstens ein bisschen retten wollten. Als wir die Bedienung fragten, ob sie uns was bringt, gab sie uns nur eine freche Antwort und wir durften das Essen ohne Ketchup „genießen“. Da wir uns das nicht gefallen lassen wollten, sind wir noch am gleichen Abend zum Supermarkt gegangen, haben Ketchup gekauft und haben dem Restaurant diesen geschenkt, damit keine Klasse mehr darauf verzichten muss :-)

An unserem dritten Tag sind wir in den riesengroßen Freizeitpark „Gardaland“ gefahren und hatten dort eine Menge Spaß. Auch Frau Döderlein hat mit uns alle möglichen Fahrgeschäfte ausprobiert und Herr Stadler ist die ganze Zeit schön mitgelaufen. Am Abend sind wir in die kleine Stadt Pescheira gegangen und hatten dort einen sehr lustigen Abend. Auf dem Rückweg wurden wir von einem Rosenverkäufer aufgehalten, der uns mit dem Spruch: „Looki, Looki, wolle Rose kaufe?“ begrüßte. Da Herr Stadler ja ein Gentleman ist, hat er Frau Döderlein natürlich auch eine rote Rose gekauft.

 An unserem letztIMG_6424en Tag durften wir uns bis 15:00 Uhr bei 27 ° C sonnen, im Pool schwimmen gehen oder Tretboot fahren. Am Nachmittag haben wir dann noch einen Ausflug nach Verona gemacht, wo wir uns den Romeo und Julia Balkon angesehen haben oder alleine shoppen gegangen sind. Weil es ja unser letzter gemeinsamer Abend war, haben wir uns in Verona ein leckeres Abendessen zusammen gegönnt. Auf dem Campingplatz verbrachten wir die ganze Nacht noch als Klassengemeinschaft und haben uns am Freitag, gleich nach dem Frühstück, wieder auf den Weg nach Landshut gemacht.

Nach ca. 6 Stunden Fahrt sind wir an der Staatlichen Wirtschaftsschule in Landshut angekommen, haben uns bei unserem lieben Busfahrer bedankt und waren alle auch wieder ein bisschen froh, zu Hause zu sein.

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Letztendlich kann man sagen, dass wir uns keine schönere Abschlussfahrt hätten vorstellen können. Hiermit wollen wir uns bei unserem Klassenlehrer Herrn Stadler und unserer Begleitperson Frau Döderlein noch einmal ganz herzlich bedanken !

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Ein Bericht von Joana Stöckl 10 c

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