Teambildungsseminar 2015

Okt 6th, 2015 | By | Category: Weitere Meldungen

Zum bereits vierten Mal machten sich die beiden 7. Klassen dieses Jahr nach Burghausen zum Teambildungsseminar auf.

Am Mittwoch, den 23.09.2015, war es für die Klassen 7 A und 7 B soweit, dass sie drei Tage zusammen mit ihren Klassleiterinnen in die Jugendherberge nach Burghausen fahren durften. Nach einer ruhigen Anfahrt tauten die Schüler mehr und mehr auf, als es um die Verteilung der zur Verfügung stehenden Zimmer ging. Die ersten Verhandlungen um die P1000950Zimmergenossen gingen los, wurden aber sehr schnell auch wieder abgeschlossen und so konnten die einzelnen Räumlichkeiten bezogen werden. Apropos „bezogen werden“: Das Beziehen des eigenen Bettes mit der Bettwäsche der Jugendherberge stellte für manche eine durchaus große Herausforderung dar und dauerte bisweilen eine geraume Zeit. Gestärkt durch das Mittagessen konnten die Spiele beginnen. Am Mittwochnachmittag stand eine Stadtrallye durch Burghausen auf dem Plan, die lediglich mit Hilfe von Koordinaten, die man in ein GPS-Gerät eingeben musste, bewältigt werden konnte. Die Jugendlichen erkundeten die Stadt auf eigene Faust und erfuhren einiges Wissenswertes über die Stadt und ihre Burg. So erklommen manche Gruppen gar dreimal hintereinander den Burgberg und genossen die Aussicht auf die Stadt. Durch den gewohnt sicheren Umgang mit elektronischen Medien blieben aber schwerwiegendere Komplikationen aus und alle Gruppen kam heil und vor allem pünktlich am Treffpunkt am.

P1000946Das – laut Umfrage unter den Schülern – aber größte Highlight war das Bauen von Flößen am nächsten Tag. Alle drei von den Schülern selbst entworfenen Flöße konnten nach der Bauphase zu Wasser gelassen werden und einer kleinen Rundreise über den See stand nichts im Wege. Das Wetter lud zwar nicht gerade zum Baden ein, aber manche konnten einfach nicht verhindern, dem kalten Wasser etwas zu nahe zu kommen.

 

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Die Abende des diesjährigen Seminars standen ganz im Zeichen des Wanderns. Während der erste nächtliche Ausflug zur längsten Burg der Welt führte – was für manche Schüler der vierte Aufstieg an diesem Tage bedeutete – stellte der zweite Ausflug tatsächlich eine Grenzüberschreitung für die gesamte Gruppe dar. Über die Salzach hinweg erklommen wir den in Österreich liegenden Gegenhang zu Burghausen und hatten so einen herrlichen Blick über die nächtlich angestrahlte Burg und die Altstadt.

Trotz des teilweise anstrengenden Programms waren die Regenerationsphasen in der Jugendherberge recht schnell wieder abgeschlossen und die Möglichkeit, die anderen Klassenkameraden näher kennenzulernen, wollte des Nächtens immer wieder genutzt werden.

Insgesamt lässt sich sagen: Während der drei gemeinsamen Tage lernten sich sowohl die neu zusammengewürfelten Schüler als auch die Klassenlehrerinnen ihre Schützlinge besser kennen.

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Monika Reinhardt, StRin

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